In diesem Schuljahr beteiligt sich die Klasse 7M gemeinsam mit ihrer Lehrkraft Frau Gänßler am Wettbewerb „Jugend engagiert sich!“ des Kiwanis Clubs. Die Projektarbeit startete bereits im November, die Preisverleihung ist für Ende Mai angesetzt.
Der Wettbewerb ist als praxisorientierte Projektarbeit konzipiert und lehnt sich in Aufbau und Anforderungen an die Projektprüfung des Qualifizierenden Abschlusses der Mittelschule an. Im Fokus stehen dabei zentrale Kompetenzen des Projektmanagements: von der strukturierten Planung über die dokumentierte Durchführung bis hin zur Präsentation und kritischen Reflexion der Ergebnisse.
Unter dem diesjährigen Motto „Jung und Alt“ entschied sich die Klasse 7M für das Thema „Voneinander lernen“. Seit November arbeiteten die Schülerinnen und Schüler an der konkreten Ausgestaltung ihres Projekts.
Der Höhepunkt folgte am 18. März: ein gemeinsamer Kochprojekttag mit Seniorinnen und Senioren. Unterstützung erhielt die Klasse dabei von zwei engagierten Mitgliedern des Seniorenbeirats Murnau, Frau Horn-Henn und Herrn Barth.
Zur Vorbereitung gehörte auch ein Verkauf von Lebkuchen und Plätzchen im Winter, um das Projekt zu finanzieren. Es folgte ein gemeinsamer Einkauf am 17.3., bei dem alle benötigten Zutaten organisiert wurden. Ursprünglich sollte das Projekt in der Schulküche stattfinden, doch ein Brand machte diese Planung kurzfristig zunichte. Dank der großen Flexibilität und Hilfsbereitschaft der Senioren konnte der Projekttag jedoch spontan in das Haus von Frau Horn-Henn verlegt werden.
Dort erlebten alle Beteiligten einen rundum gelungenen Tag: Es wurde gemeinsam geschnippelt, gekocht, dekoriert und schließlich auch zusammen gegessen. Auf dem Speiseplan standen unter anderem Fleischpflanzerl, Ofengemüse mit Kräuterquark, selbstgemachtes Apfelmus sowie Quarkkeulchen nach einem Originalrezept aus dem Erzgebirge. Vor allem die Fleischpflanzerl und die süße Nachspeise fanden großen Anklang – das Rezept war mehrfach gefragt.
Neben dem kulinarischen Erlebnis stand vor allem der Austausch zwischen den Generationen im Mittelpunkt. Eine ursprünglich geplante Unterstützung der Senioren im Umgang mit digitalen Medien erwies sich dabei als überflüssig: Beide Gäste verfügten bereits über bemerkenswert gute Kenntnisse.
Als Zeichen des Dankes für die Gastfreundschaft wurde vereinbart, sich im Herbst erneut zu treffen – dann wollen die Schülerinnen und Schüler tatkräftig beim Laubrechen helfen. Ein Versprechen, das die Klasse fest einlösen möchte.
Das Projekt macht eindrucksvoll deutlich, wie bereichernd Begegnungen zwischen Jung und Alt sein können. Neben praktischen Fähigkeiten gewannen die Jugendlichen vor allem wertvolle soziale Erfahrungen.























