Profilbildung der Mittelschule Murnau

 

  1. 1. Begriffsklärung „Schulprofil“ vs. „Profilbildung“

1.1. Schulprofil
Unter dem Begriff Schulprofil lässt sich die Gesamtwahrnehmung der Mittelschule mit all ihren Besonderheiten, ihren typischen Ausprägungen und der daraus resultierenden Unverwechselbarkeit definieren.

1.1.1. Zwei Ausprägungen

1.1.1.1. Eine Ausprägung findet sich in der Qualität des Unterrichts, im Engagement der Lehrkräfte und SchülerInnen, dem Geist des gegenseitigen Umgangs miteinander, in den bestehenden Traditionen und in der Außenwirkung, die all diese Faktoren auf das Gesamtbild der Schule und ihren Ruf in der Öffentlichkeit und ihrem Umfeld ausüben.

1.1.1.2. Zum anderen gehören auch sämtliche unterrichtlichen und ausserunterrichtlichen Aktivitäten, die das Schulleben entscheidend mit prägen und „Teil eines mehr oder weniger organischen Wachstumsprozesses“ (Philipp/Rolff) sind, dazu.

1.2. Profilbildung
Im Rahmen der Hauptschulinitiative, die die Ausbildungsreife der SchülerInnen sicherstellen soll, stehen jedem Schüler und jeder Schülerin drei Profile zur Wahl, je nach Interessen, Begabung und struktureller Voraussetzung der örtlichen Gegebenheiten:

1.2.1. Technik, Handwerk und Soziales

1.2.2. Wirtschaft, Handel und Dienstleistung

1.2.3. Gesundheit, Soziales und Hauswirtschaft

Das Profil der Mittelschule
Nach den o.g. Vorgaben ergibt sich für unsere Schule ein Gesamtprofil, das durch die Summe aller Aktivitäten, Verhaltensweisen, Gegebenheiten und Vorgaben wirksam wird. Das heißt, das Profil der Mittelschule versteht sich als ein Produkt aus den fachlichen Schwerpunkten, den besonderen Strukturen und den zusätzlichen Angeboten. Zu diesem Zweck müssen Schulprofil und Profilbildung zu einem pädagogisch sinnvollen Gesamtkonzept zusammengeführt werden.